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ein
Angebot für Patientinnen und Patienten
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in
Schleswig-Holstein
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Rat
& Hilfe für Patientinnen und Patienten
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Der Rat und die Unterstützung der Ombudsleute sind kostenlos (0,14 €/Min.) |
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Der Verein Patienten-Ombudsmann/-frau Schleswig-Holstein e.V. |
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Die Entstehungsgeschichte des Vereins (Auszüge aus der Rede des damaligen Hauptgeschäftsführers der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Dr. Karl-Werner Ratschko, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Vereins) Nach
in Kraft treten des Gesundheitsstrukturgesetzes Seehofers am 1. Januar
1993 waren Ärztinnen und Ärzten verunsichert, was sie noch
verschreiben durften. Patienten bekamen nicht mehr das, was sie wollten,
waren unzufrieden, manchmal sogar verzweifelt. Kammer und Kassenärztliche
Vereinigung versuchten in Schleswig-Holstein beratend zu helfen, stießen
aber schnell an ihre Grenzen. Politik und Krankenkassen waren überfordert. Das war starker Tobak für die Gremien der Ärztekammer. Es ist dem entschiedenen Einsatz einiger Vorstandsmitglieder, besonders Präsident Dr. Dietrich Weisner zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer, zu verdanken, dass nach langwierigen Diskussionen in der Kammerversammlung am 14. Juni 1995 der Ombudsmann (45 abgegebene Stimmen, 23 dafür, 21 dagegen, eine Enthaltung) [...] beschlossen wurde. Die Kammerversammlung beauftragte den Vorstand, weitere Institutionen zu finden, die über die Kammer hinaus an der Trägerschaft beteiligt sein könnten und die Neutralität dieses an die Patienten gerichteten Beratungs- und Schlichtungsangebotes auch nach außen verdeutlichen konnten. Erster Ombudsmann war ein evangelischer Krankenhausseelsorger aus Lübeck, Werner Ballnus, neben ihm wurde Ingrid Schumacher, Krankenhausseelsorgerin aus Bad Oldesloe, Ombudsfrau. Pastoren/Pastorinnen waren auch in Zukunft die für die Tätigkeit des/der Ombudsmannes/frau die bevorzugte Berufsgruppe. Die AOK Schleswig-Holstein unter dem damals neuen Vorstandsvorsitzenden Peter Buschmann konnte 1996 dafür gewonnen werden, sich unter gleichen Bedingungen wie die Ärztekammer zu engagieren. Damit war es möglich, am 9. Dezember 1996 den Trägerverein Patientenombudsmann/-frau Schleswig-Holstein e. V. zu gründen, dessen Führung als Vorsitzender der ehemalige Sozialminister des Landes Prof. Günther Jansen übernahm. Unter seiner souveränen Leitung und der Geschäftsführung von Hans-Peter Bayer, hauptberuflich Justiziar der Ärztekammer, entwickelte sich der Ombudsverein zu einem aus dem Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein heute kaum noch wegzudenkenden Bestandteil. Die starke Inanspruchnahme machte bald eine Regionalisierung in vier Bezirke erforderlich, die Beratung in Pflegeangelegenheiten und bei Konflikten im Bereich der ambulanten und stationären Rehabilitation kam dazu. Seit 2002 gibt es eine allen Nutzern zugängliche Datenbank des Vereins im Internet (www.medfindex.de), in der neben einem erläuternden Glossar zu medizinischen Fachbegriffen etwa 1 580 Einträge zu Selbsthilfegruppen, Therapeuten, Verbänden usw. unter der Überschrift Wer hilft? enthalten sind.
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[Stand März 2010] |
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